Erlebnisberichte

Am 28.3.2021 fand unsere GV statt.

Der Jahresbericht 2020 könnt ihr hier lesen.


sameSAME – VISION

Was machen wir? Wer sind wir? Was ist unser Ziel? Wie weiter?

Dies Fragen habe ich mir viele Male gestellt, nachdem wir unser erstes grosses Projekt «SUIden» erfolgreich durchführen konnten. Doch wie geht es jetzt weiter, in welche Richtung werden wir gehen?

Nachdem wir uns alle selbst diese Fragen an einem gewissen Zeitpunkt gestellt haben, wussten wir eines mit Sicherheit: sameSAME wird bestehen und aktiv bleiben. In den letzten Jahren hat sich auch zunehmend herauskristallisiert, was wir in unserem Verein erreichen wollen.

Wir wollen informieren, sensibilisieren, offen kommunizieren, uns für den Klimawandel einsetzen, für FLINTA*, für die LGBTQIA* Community, für die BIPoC* Community, für die Erhaltung der Natur, deren Schutz und die Gleichberechtigung aller Lebewesen und somit ein Bewusstsein schaffen, welches essenziell in unserer Zeit ist. Unser Verein ist für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen offen.

Wir treffen uns regelmässig, tauschen uns über das Weltgeschehen aus und darüber, was unsere nächsten Projekte sind. Wenn ich schon bei den Projekten bin, einige unserer nächsten Projekte sind unter anderem:
-    Kleidertausch und Siebdruck in Murten (Upcycling, Recycling, Reusing)
-    Unser Büchlein in die Schulen bringen
-    Workshops und Kurse in den Schulen anbieten
-    …
Wir konzentrieren uns auf kleine Aktionen, wollen jedoch das Bewusstsein verbreiten, wie ernst es um unseren Planeten, unsere Lebensgrundlage, unser Zuhause und somit auch um uns steht. Denn wenn wir weiter Ungerechtigkeiten dulden und uns nicht dagegen aussprechen, weiterhin unsere Augen geschlossen halten, die Temperaturänderung nicht wahrnehmen und uns selbst nicht dafür verantwortlich machen wollen, wer wird es dann tun?

Unsere Vision ist es nicht, die Welt zu verändern. Das wäre zu gross. Wir wollen lernen und lehren, ganz nach dem Motto, dass wir alle im Kleinen etwas ganz Grosses bewirken können. Wenn Millionen denken, ihr Handeln bringe nichts und sie tun deshalb auch nichts, wird sich nichts ändern. Was wäre aber, wenn alle diese Menschen denken, sie haben die Fähigkeiten und Möglichkeiten, etwas zu verändern (und es versuchen würden)?

Wir sind nicht perfekt (Was ist schon Perfekt?), aber wir setzen uns für alle ein, die eine Zukunft auf unserem Planet sehen und diese so kennen möchten, wie wir sie kennen.

 

- Sophie - 12.3.2021

*FLINTA* (Female / Lesbian / Intersex / Non-binary / Transsexual or Transgender / Asexual / * nicht explizit erwähnte Personen, die sich nicht in eine der genannten sexuellen Orietierungen oder Geschlechtsidentitäten einordnen und (mit) gemeint sind)
*LGBTQIA* (Lesbian / Gay / Bisexual / Transsexual or Transgender/ Queer / Intersex / Asexual / * nicht explizit erwähnte Personen, die sich nicht in eine der genannten sexuellen Orietierungen oder Geschlechtsidentitäten einordnen und (mit) gemeint sind)
*BIPoC (Black, Indigenous People of Color)


Wie weiter?

Nachdem wir unser erstes Projekt “SUIden” nun vollständig in die Tat umgesetzt haben stellt sich uns und unserem Verein die Frage: Wie weiter???
Für die meisten von uns ist das nächste grössere Ziel die Matura, doch sameSAME wollen wir deswegen nicht vollkommen vergessen. Bereits jetzt haben wir einige Ideen im Kopf, welche wir in den kommenden Jahren umsetzen wollen.

Ein erstes kleineres Projekt ist die Idee eines neuen Abfallkonzeptes für das Roxx. Bei unserem Austausch im Herbst ist einigen aufgefallen, dass dieses noch deutliches Verbesserungspotential besitzt und da wir nicht nur eine Gruppe von Denkern sind, sind einige dabei ein nachhaltigeres und umweltfreundlicheres Abfallkonzept für das Roxx zu erstellen.

Ein weiteres Projekt, welches sich bereits in Planung befindet, ist die Teilnahme and der Woche gegen Rassismus, welche im März stattfindet. Nachdem wir letztes Jahr bereits daran teilgenommen haben, damals mehr als Zuschauer und nicht als Organisatoren, haben wir dieses Jahr eigene Ideen, mit welchen wir ein bis zwei Events in dieser Woche planen. Unser Ziel ist es in einem “Generationen-Crash” Kinderlieder, -Spiele und Co. unter die Lupe zu nehmen und dabei die verschiedenen Verständnisse für Rassismus der älteren und der jüngeren Generation zu vergleichen.

Nach ihrem Besuch während unseres Rückaustausches mit den Schweden hat Ursula Schneider Schüttel, Nationalrätin aus dem Kanton Freiburg, uns angeboten, dass wir einmal eine Session im Nationalrat miterleben dürfen. Wir waren alle sofort begeistert von dieser Idee. Ich persönlich interessiere mich nicht sehr stark für Politik, oder zumindest habe ich das bisher gedacht. Die Idee von Frau Schneider Schüttel hat aber auch mir gefallen und seit ich bei diesem Projekt dabei bin, was bereits eine gefühlte Ewigkeit ist, glaube ich, ist mein Interesse an der Politik gestiegen. Es wird einem erst bewusst wie wichtig es ist sich zu engagieren, nachdem man es versucht hat oder sich darüber informiert hat. Auch wenn unsere Zukunft mit all den Problemen, die auf uns warten, keine leichte wird, glaube ich fest daran, dass wir mit den vielen motivierten jungen Erwachsenen, welche versuchen etwas zu verändern, auf einem guten Weg sind.
 
Jetzt bin ich ein wenig abgeschweift, das gebe ich zu, doch ich finde es wichtig, dass man offen über seine Meinung sprechen kann, vor allem wenn es um Politik und die Zukunft unserer Gesellschaft geht. Nun haben wir von sameSAME noch ein letztes Projekt im Kopf. Dieses Projekt ist jedoch nur eine Idee und ein Traum zugleich. Wir würden gerne das im Jugendaustausch erworbene Wissen und die Techniken anwenden. Dabei hat uns alle das Konzept der Permakultur angesprochen. Wir würden gerne einen Gemeinschaftsgarten oder etwas ähnliches aufbauen. Der Traum wäre es auch einige Ziegen, welche wir bei der Permakultur gesehen haben zu adoptieren, vielleicht sogar einen Streichelzoo damit machen. Doch dabei befinden wir und leider weiter weg von der Realität als bei unseren anderen Projekten. Da diese auch sehr Zeitaufwändig ist, bedarf es einer längeren Planung, wer weiss, vielleicht wird auch dieser Traum einmal in Erfüllung gehen. Bis dies geschieht konzentrieren wir uns jedoch besser auf den Gemeinschaftsgarten, auch wenn dieser bis nach den Prüfungen warten muss.

Bis wir unsere Projekte umsetzen, versuchen wir alle  unser Leben umweltfreundlicher zu gestalten und erzählen jedem der es hören will, von unserem unglaublich tollen Austausch und wie man nachhaltiger leben kann. Natürlich wissen wir nicht alles und werden deswegen gerne selbst belehrt. Meiner Meinung nach ist der beste Weg zu einer nachhaltigeren Welt die Kommunikation. Mein Rat also; Redet miteinander, lasst euch belehren und gebt Dinge weiter, Wissen ist schliesslich das wichtigste Gut welches wir besitzen können.

Die weise Hobbyphilosophin Kristina Heiniger


Bei Interesse findest du hier unsere Erlebnisberichte vom Beginn unseres Abenteuers über den Austausch bis 


Öffnungszeiten

Montag          Geschlossen

Dienstag        Geschlossen

 

Mittwoch       13.00-17.30

(MiNa: Angebot für Primarschüler*innen)

 

Donnerstag     15.30-22.00 

 

Freitag              15.30-22.00                   

 

Samstag          Vermietung an Jugendliche möglich

 

Sonntag           14.00-18.00   (Während den Schulferien geschlossen)