Wir über uns

Erlebisberichte:


Young-Caritas Award 2019

Gestartet sind wir kurz nach Mittag des Samstags, 23. November, in Murten. Joëlle gesellte sich in Kerzers zu uns, Camille, Miljeta und Sophie kamen in Bern dazu. Lise konnte leider nicht an unserem Abenteuer teilnehmen. Die Zugfahrt nach Zürich war sehr angenehm und entspannt, so wie Zugfahrten halt eben sind. Eine gute Gelegenheit, das Englisch- oder Deutschbuch für die Schule fertigzulesen oder Voci zu lernen. In Zürich angekommen (ca. um halb fünf), sind wir auf der Suche nach einem gemütlichen Café erstmal gescheitert, unsere Gruppe hatte zu viele Mitglieder um einen Platz am bevorzugten Ort zu finden. Deshalb machten wir uns mit der Entscheidung, noch schnell an unserer kurzen Rede für den Abend zu arbeiten, weiter auf den Weg, um das Jugendkuturhaus Dynamo zu finden, in dem der Anlass stattfinden sollte. Wir genossen alle noch kurz ein Kaffee, Tee oder sonstiges im danebenliegende Cafe und freuten uns auf den kommenden Abend. Am Eingang des Dynamo bekamen alle von uns eine Karte mit unserem Namen und unserem Projekt umgehängt und durften eintreten. Alle von uns erhielten zusätzlich ein rotes Bändeli, um zu signalisieren, dass es uns gesetzlich erlaubt war, eines von den speziellen "Young Caritas Award"-Bier zu trinken. Drinnen waren wir erstmal überrascht von den zahlreich erschienen Leuten und dem sagenhaft guten, vielfältig vegetarischen Buffet. Wir hatten die Möglichkeit, die anderen Projekte zu bestaunen und uns mit anderen Leuten auszutauschen. War man nicht gerade am Häppchen geniessen, konnte man ausserdem in einer Ecke, in der eine wunderbare Weltkarte in verkehrter Perspektive aufgehängt war, eigene Gedanken betreffend die Zukunft unseres Planeten aufzuhängen. Es ging dabei um den Perspektivenwechsel aller menschlichen Geschöpfe.
Die eigentliche Preisverleihung startete um viertel nach sieben. Die einzelnen Projekte wurden von einem Basler Slampoeten aufgerufen und vorgestellt. Die einzelnen Projekte hatten die Möglichkeit, auf der Bühne kurz das Ziel ihres jeweiligen Projektes vorzustellen. Kristina hat diese Aufgabe für uns erfolgreich gemeistert. Es gab sechs Preise zu verteilen, fünf davon waren Jurypreise, einer war ein Publikumspreis, wobei jede Person im Saal für das Lieblingsprojekt abstimmen konnte.
Der ganze Abend war ein voller Erfolg für uns. Und auch wenn wir keinen der Preise für uns gewinnen konnten, haben wir viel Wichtigeres gewonnen; Neue Eindrücke und ein kleines Kapitel mehr an Erfahrung, das wir unserem Buch in Form von unserem Leben hinzufügen können. Als Trost erhielten wir trotzdem eine Tasche gefüllt mit nachhaltigen und weniger nachhaltigen Dingen, die wir unter uns aufteilen werden. Eine hochwertige Urkunde gehörte auch dazu, die zukünftig im Roxx hängen und immer an diesen Abend erinnern wird. Ich spreche für die ganze Gruppe, wenn ich sage, dass wir den gemeinsamen Abend in vollen Zügen geniessen konnten und wir uns noch einmal bei Joëlle bedanken, dass sie uns für diesen Award angemeldet hatte. Rückblickend war es wunderschön, ein Teil dieser Bemühungen für eine bessere Zukunft zu sein und die anderen Projekte kennenzulernen, welche sich alle die Mühe machen, etwas Gutes für die Welt und deren Bewohner zu schaffen.

- Lara -


Medienberichte vom Gegenbesuch


Endlich kommt der Gegenbesuch


Nach einigen Wochen ungeduldigem Warten ist es Sonntagmorgen so weit: Unsere schwedischen Austauschpartner kommen nach Murten. Wir freuen uns riesig ihnen das schweizerische System und unsere Gewohnheiten - ein Raclette zum Znacht wird es natürlich auch geben -  näherbringen zu dürfen und nun hoffentlich noch mehr tolle Momente mit ihnen teilen zu können.
Die letzte Sitzung vor dem Gegenbesuch hat mit selbstgemachter Pizza zum Mittagessen begonnen, anschliessend gab es letzte organisatorische Punkte zu besprechen und abgeschlossen haben wir mit einem Videocall über Facebook mit den Schweden um die letzten wichtigen Punkte mit ihnen durchzugehen, bevor sie in den Nachtzug steigen.
Ich bin gespannt, wie das Wiedersehen mit den bekannten Gesichtern wird. 

 

- Lise -


Die Zeit bis zum Gegenbesuch

Nicht einmal mehr einen ganzen Monat müssen wir warten, bis die Schweden zu uns in die Schweiz kommen. Bis dahin haben wir noch ziemlich viel zu tun, obwohl wir das grobe Programm schon auf die Beine gestellt haben. Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt, um verschiedene Themenblöcke vorzubereiten. Eine Gruppe befasst sich mit dem Thema Energie, wobei wir vorhaben eine Führung der Staumauer des Schiffenensees zu machen. Eine weitere Gruppe behandelt alles rund ums Essen, wo zum Beispiel geplant ist einen Bauernhof zu besuchen und sich mit dem Thema Foodwaste zu befassen. Weiter setzt sich eine Gruppe mit der Bildung und dem politischen System auseinander.
Wir haben gelernt, dass es zum Teil viel Geduld und Kompromisse benötigt, um ein solches Programm zu planen, zumal man mit einigen auswertigen Institutionen Kontakt aufnehmen muss. Meistens sind sie jedoch sehr hilfsbereit und freuen sich über unser Interesse und Engagement. Bis hin zur Woche der Jugendbegegnung helfen wir an zwei weiteren Projekten mit; am sogenannten «Repair Café», das am 19. Oktober in der alten Turnhalle in Murten stattfindet. Dort hat man die Möglichkeit kaputte Sachen vorbeizubringen und sie gratis reparieren zu lassen. Das zweite Projekt findet gleich nach dem Start des Murtenlaufs statt. Das Ziel dabei ist es, die vielen Sportklamotten, die leider von den Läufern vor dem Start einfach im Stedtli liegen gelassen werden aufzusammeln und für einen guten Zweck weiterverwendet werden. Statt dass die Kleider von der Abfalltruppe weggeräumt und weggeworfen werden, wollen wir den Sportsachen eine zweite Chance geben.

Die Planung unseres SUIden Projektes läuft bis jetzt super. Am vrgangenen Sonntag (29.9.) hatten wir ein Treffen, wo wir alle neuen Informationen zusammengetragen hatten und uns gegenseitig auf den neusten Stand brachten. Wir freuen uns alle riesig auf eine weitere Woche, die wir gemeinsam verbringen werden.

- Alina -


Ein paar Impressionen

Jeder von uns hat sich an der Spiegelreflexkamera geübt. Hier eine "kleine" Auswahl.


Die zehn Tage, die so schnell vorbei waren

Jetzt auf dem Weg von Åmål beziehungsweise Göteborg zurück nach Murten, ist es an der Zeit den ganzen Austausch etwas Revue passieren zu lassen. 
Das Programm unseres Austausches bestand aus mehreren Workshops über Nachhaltigkeit, Interkulturelle Sensibilisierung, Ressourcen und im Allgemeinen über Unterschiede oder Gemeinsamkeiten der Länder Schweiz und Schweden. 
Ein Besuch beim schwedischen Unternehmen “Azelio“, welches eine neue Technologie entwickelt, um Solarenergie zu speichern, war Teil unserer Auseinandersetzung über das Thema erneuerbarer Energie.
Die Führung durch die Recycling-Anlage Åmål verdeutlichte uns die unterschiedliche Art Abfall zu recyceln, und erlaubte uns im Verlauf des Austausches zu verstehen wie der Abfall getrennt wird.
Am meisten diskutiert wurde beim Vergleich der verschiedenen Schulsysteme. Das Prinzip, in der Schule alles gratis zu bekommen, hat uns Schweizer Teilnehmerinnen stark imponiert. Also, dass der Staat für Schulgeld, Bücher sowie auch das Mittagessen in der Schule aufkommt und das bis zur Matura.
Um uns jedoch auch etwas auf “entspannterer“ Weise auszutauschen, machten wir mal eine Tour auf dem Pizzaboot. Auf halber Strecke konnten wir das Boot verlassen und eine wunderschöne Insel besuchen. Eine Insel mit einem Wald voller Blaubeeren und etwa zwei typischen roten Holzhäusern, was vollkommen meiner Vorstellung Schwedens entspricht.
Eines meiner Highlights war gegen Ende des Austausches. Die Wanderung auf den höchsten Punkt des Dalslands erlaubte uns eine unglaublich schöne Aussicht über Schwedens Landschaft. Die Wanderung führte uns durch verschiedene Wälder und endete an einem kleinen See in der puren Natur. Das Risotto wurde am Abend auf dem Feuer gekocht und die Schoggibananen durften natürlich nicht fehlen. Alles in allem ein sehr schöner Abschluss, um diesen Austausch in Schweden zu beenden.
Der letzte Tag verbrachten wir etwas touristischer in Göteborg, wo wir am Vormittag die Ausstellung “Human Nature“ zu den Themen Nachhaltigkeit, Konsum und Ressourcen im Museum für Weltkultur besuchen. Nach dem gemeinsamen Lunch, genossen wir den freien Nachmittag in der Stadt, wo wir in aller Ruhe Souvenirs kaufen oder an der grossen Anzahl an verschiedenen Süssigkeiten verzweifeln konnten.

- Camille -


Erlebnisbericht zur Hinreise Murten – Åmål
Nach dem aufwändigen Vorbereiten unseres zukünftigen Essens, machten wir uns um 18:47 Uhr mit extrem viel Gepäck auf den Weg nach Åmål. Die Aufregung und Vorfreude war meinerseits sehr gross und ich freute mich zu sehen, wie das Resultat unserer langen Vorbereitung werden wird. Mit dem Ausfüllen des Interrails hatten bereits einige ihre Mühe, was sich aber im Verlauf der Reise legte. In Basel angekommen, kauften wir uns noch einige Kilogramm Käsereserve ein, um das Schweizeressen, Rösti, mit feinem Schweizerkäse zu kochen.
Unser vieles Gepäck, stellte sich im Nachtzug von Basel nach Hamburg, als relativ grosses “Problem“ dar. Das 6er-Abteil für sechs Personen und Gepäck, entsprechend für zehn Personen, hatten nicht besonders viel Platz. Trotz des Platzmangels konnte ich mich etwas erholen und war wieder fit genug, um das Gepäck oben auf den Gepäckablagen zu verstauen ;). In Hamburg angekommen, gesellten sich noch die letzten drei Teilnehmer unserer Gruppe und wir machten uns alle zusammen weiter auf den noch weiten Weg nach Åmål.
Nach langen 26 Stunden Reise trafen wir endlich um 21 Uhr in Åmål ein, wo wir am Bahnhof bereits erwartet wurden. Auspacken, duschen und Bett fertig machen waren vorerst nebensächlich, denn die wunderschöne Sicht auf den See fesselte uns so sehr, dass wir alle zuerst mal einen Abendschwumm machten und den schönen “Sonnenuntergang“ genossen.
- Camille -

Vom 12.8.-23.8. 2019 sind wir unterwegs

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Rückblick Wochenmärit

Anfangs Juli durften wir bei einem guten Freund Teigwaren in vier verschiedenen Sorten sowie Crackers selbst herstellen. Es war ein sehr arbeitsreicher Tag und wir haben gelernt, dass man dafür auch viel Zeit benötigt. Sophie berichtete dazu bei unsereRegion.

Das darauf folgende Wochenende wurden dann die köstlichen Teigwaren in die ebenfalls von uns gefertigten Beutel gefüllt.
Die selbstgemachten Waren haben wir dann auf dem Wochenmarkt in Murten verkauft. Zusätzlich haben wir Selbstgebackenes angeboten. Wir lernten, wie man die Waren auffallend präsentieren kann und so den Kunden auf unsere Ware aufmerksam macht.

Wir denken wir sprechen für alle von unserer Gruppe, wenn wir sagen, dass die drei mal Märit ein voller Erfolg waren. Unser Ziel, die Leute auf uns und unser Projekt aufmerksam zu machen, haben wir erreicht. Genauso wie wir ihnen auch unsere mit Liebe selbst hergestellten Teigwaren präsentieren und verkauften durften. Wir erhielten viele positive Rückmeldungen zu dem, was wir gemacht haben und machen werden, was uns natürlich sehr freute und bestärkte. Das jedoch Wichtigste für uns war der Zusammenhalt und der Spass, den wir während des Märits jeweils hatten. Auch wenn nicht zu jeder Zeit Kundschaft am Stand war, fanden wir eine Beschäftigung und führten interessante Gespräche. Rückblickend war das Ganze wieder einmal ein Beweis dafür, dass unsere Gruppe sehr gut zusammen passt und wir in einer Woche eine sehr gute Zeit miteinander in Schweden beginnen können.

 

 - Miljeta und Lara -

 


Produktion von Lebensmittelsäckli für unsere selbstgemachten Teigwaren

Bei heissesten Temperaturen haben wir uns an die Nähmaschinen gesetzt und über 40 Beutel gefertigt und bedruckt. Wir hatten viel Spass.


Erlebisbericht zur Rekoreise

In der Pfingstwoche hatte ich das Glück, mit nach Schweden auf eine Rekognoszierungsreise zu gehen. Es war eine sehr interessante Erfahrung und ich habe vieles zum Thema Jugendbegegnung und Organisation gelernt.

 

Am ersten Tag habe ich mit Andrea Göteborg erforscht. Denn für unseren letzten Tag des Austauschs im Sommer besuchen wir die Stadt. Wir fanden eine Museumsausstellung zum Thema Plastikmüll welche, wie wir glauben, interessant sein würde, da sie unser Thema der Nachhaltigkeit aufgreift.

 

Am zweiten Tag trafen wir uns im Jugendzentrum in Åmål mit den Leuten vor Ort. Anwesend waren mehrere Angestellte von der Gemeinde und eine Teilnehmerin. Ich durfte ihnen unsere anfängliche Idee, welche wir Jugendlichen hatten, schildern und etwas zur Entwicklung der Vision sowie der Wahl des Partnerlandes sagen. Zusammen haben wir danach das provisorische Programm überarbeitet, wobei stets über die verschiedenen Themen gesprochen und aufgeklärt wurde. Bei der Ausarbeitung wurden auch unsere Ideen eingebaut, welche wir bei einer Sitzung im Roxx erarbeitet haben. Die Diskussionen zu den jeweiligen Programmpunkten waren spannend und selbst ich konnte meine Meinung dazu äussern und mich aktiv an der Planung beteiligen. Ich habe vieles über den Austausch gelernt, welches ich zuvor nicht wusste und dadurch neue Aspekte der Nachhaltigkeit und der Toleranz gegenüber anderen gesehen.

 

Am dritten Morgen haben wir weiter am Programm gearbeitet, am Nachmittag jedoch sind wir in der Stadt herum gefahren, um verschiedene Lokalitäten für den Austausch zu begutachten. Dazu gehörten die lokale Entsorgungs- und Sammelstelle, die Unterkunft für uns Schweizerinnen und ein Clubhaus, wo die der grösste Teil des Austauschs stattfinden könnte.

 

Für mich war die Reise dann schon fast zu Ende, da ich am nächsten morgen früh an den Flughafen ging, die anderen jedoch hatten noch eine weitere Sitzung an jenem Vormittag.

 

Von der Reise nehme ich sehr viele Eindrücke und Erfahrungen mit, welche ich für wichtig für meine Zukunft halte. Ich habe einen kurzen Einblick in die Kultur Schwedens bekommen, in einem Team mich aktiv beteiligt um ein Projekt zu planen und viele weitere Dinge. Auch wenn die Zeit etwas stressig für mich war, das schlechte Wetter mir auf den Keks gegangen ist und der Umstand, dass es nie Nacht wurde anstrengend war, blicke ich positiv darauf zurück. Wenn ich jetzt (1-2 Wochen später) darauf zurückblicke, kommen mir diese Dinge jedoch kaum mehr in den Sinn. Ich erinnere mich nur noch an die tolle Erfahrung und daran, wie meine Vorfreude auf die Jugendbegegnung gestiegen ist. Was ich dort gelernt habe ist schwer in Worte zu fassen, jedoch kann ich überzeugt sagen; Es hat sich gelohnt!

 

Ich kann es kaum erwarten, dass es in weniger als 50 Tagen los geht und wir unsere Planung in die Realität umsetzen. Bis dahin beschäftige ich mich mit den Projekten, welche unsere Gruppe aus Murten vor dem Austausch noch plant und zähle die Tage runter.

 

- Kristina -

 


Erlebnissbericht "Wie ich mich sofort in der Gruppe einbringen konnte"


Gleich bei meiner ersten Sitzung erfuhr ich, dass hinter einer solchen Jugendbegegnung jede Menge Organisation und Arbeit steckt.

Eine Woche später ging ich an ein Treffen wo wir "arbeiten" mussten. Es ging darum, konkrete Ideen zum Programminhalt zu sammeln. Die Grobplanung musste schon vor einem halben Jahr gemacht werden. Ziel war es zu den bereits festgelegten Themen genauere Workshopideen zu entwerfen. Da kamen zum Thema «Schweizer Abend» die Ideen auf ein typisches Schweizer Gericht zu kochen oder den Schweden Schweizerdeutsch beizubringen. Zum Thema der Ressourcen kam beispielsweise der Wunsch auf, zu erfahren, wie man Ressourcen sparen kann oder die wichtigsten Ressourcen je mit einem Plakat vorzustellen. Zum Workshop des Recyclings kam die Idee auf, dass sie von einem Werkhofarbeiter geleitet werden könnte und zu erfahren, welche Arten von Recycling es gibt und welche die Nachhaltigsten sind.
Wir werden auch eine Nacht im Freien übernachten, um die Weite Schwedens zu erleben. Bei dieser Outdooractivity fielen uns Ideen wie, Beeren sammeln, ein Lagerfeuer machen und sich selbst reflektieren in den Sinn. Zum Workshop mit dem Namen “ökologischer Fussabdruck” wurde vor allem erwartet den Overshoot Day zu behandeln. 
Nachdem ich nun unsere vielen Ideen vorgestellt habe, möchte ich noch kurz darauf zu sprechen kommen, wie ich auf das Projekt gestossen bin. Entdeckt habe ich es durch die Werbung einer Instagram- Story. So wird heutzutage mitgeteilt, dass noch Mitglieder für ein Projekt gesucht werden. Ich war sofort begeistert, denn ich stellte mir schon einiges vor: Leute aus Schweden treffen, eine andere Kultur kennenlernen und mich tiefgründig mit den Themem Weltgeschehen und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Als ich dann noch die lebendige und dynamische Projektgruppe mit lauter netten Jugendlichen in meinem Alter kennenlernte, war meine Entscheidung für den Austausch mit Åmål definitiv gefällt.


- Lise -


Murtenbieterartikel 28.5.2019
Murtenbieterartikel 28.5.2019

Erlebnisbericht Skype-Treffen mit Jugendlichen aus Åmål


Am letzten gemeinsamen Treffen unserer SUIden Gruppe haben wir den ersten Kontakt zu unseren Austauschpartnern in Åmål, Schweden hergestellt. Dies haben wir in Form eines virtuellen “Treffens” über Skype gemacht. Wir haben uns alle sehr auf diese Begegnung gefreut, aber waren auch ein bisschen nervös. Doch nach der anfänglichen Unsicherheit und Schüchternheit haben wir uns schnell gut verstanden. Die Gruppe aus Åmål besteht aus Jugendarbeitenden und jungen Erwachsenen, die ebenfalls in unserem Alter sind. Obwohl bei diesem Kennenlernen noch nicht alle dabei sein konnten, konnten wir einen Einblick in die Zusammensetzung der Gruppe bekommen.
Zuerst haben wir uns alle einzeln kurz mit Namen, Alter und Hobbys etc. vorgestellt, natürlich alles auf Englisch. Danach haben wir besprochen, welche Vorstellungen, Ziele und Hoffnungen wir für unsere Begegnung und gemeinsame Woche im Sommer in Schweden haben. Diese gingen von konkreten Zielen zum Thema Nachhaltigkeit, über coole gemeinsame Aktivitäten, bis hin zum Knüpfen neuer Freundschaften.
Das provisorische Programm für die Woche in Schweden, welches wir bereits erstellt haben, haben wir ihnen kurz präsentiert, aber genauere Details wurden noch nicht diskutiert.
Nach diesem ersten virtuellen Treffen freue ich mich noch viel mehr auf unser SUIden-Projekt und das Kennenlernen dieser Leute und ich denke, dies gilt für alle.

 

- Alina -


Erlebnissbericht 4. Mai 2019 - In 100 Tagen geht es los

 

Unsere Gruppe besteht bis jetzt aus fünf Mädchen und Andrea, unserer Jungendarbeiterin. Wir fünf kennen uns schon länger und die ganze Gruppe versteht sich sehr gut, das Zusammensein und Planen macht Spass und meistens kommen wir auch gut voran. Das Zusammenarbeiten funktioniert sehr gut, die verschieden Aufgaben werden unter uns allen aufgeteilt und auch die Events, bei denen wir mitmachen, z.B. Nacht der Genüsse, sind eine gute Erfahrung. Auch wenn wir an den Treffen manchmal sehr müde sind und uns die Motivation im Augenblick etwas fehlt, kommen immer gute Ergebnisse zusammen. 

Den Kontakt mit Schweden hatten wir schon vor längerer Zeit aufgenommen und vor allem Andrea ist in regelmässigem Kontakt mit den Personen aus Schweden. Auch die Finanzierung des Projekts wurde vor einer Weile beantragt und bestätigt. 

Wir hoffen natürlich, dass sich unsere Gruppe noch um einige wenige Interessierte vergrössert und wir so mit etwa acht Personen nach Schweden reisen können.

Da mich das Thema Nachhaltigkeit sehr interessiert und ein wichtiger Teil in meinem Leben geworden ist, freut es mich, dass es bei uns thematisiert wird und unsere Reise mit dem Zug gemeistert wird. Ich hoffe, dass wir uns bis zu unserem Austausch mit weiteren Aspekten der Nachhaltigkeit befassen werden.

Bisher habe ich noch nie an einem Projekt wie diesem mitgearbeitet und weiss deshalb auch noch nicht ganz genau, was mich erwartet. Das Neue und Unerwartete ist für mich aber sehr spannend und ich warte mit Vorfreude darauf, diese neuen Erfahrungen zu machen. Ich denke, der Austausch wird sehr interessant und ich bin gespannt, was weiterhin noch aus unserem Projekt wird. 

Ich freue mich deshalb sehr darauf, die fast zwei Wochen in Schweden zu verbringen, die Menschen und ihre Kultur näher kennenzulernen, das Land im Allgemeinen bestaunen zu können und Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

- Lara -


Erlebnisbericht Filmabend

"Raus aus Åmål", so lautet der Titel des schwedischen Films, welchen wir an einem Freitag Abend zusammen im ROXX angeschaut haben. Zuvor haben wir uns selbst Pizzen belegt und im Pizzaofen gebacken. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit, begaben wir uns einen Stock tiefer zu den Sofas und schauten den Film.

Der Film handelt von Jugendlichen aus Åmål (ca. gleich gross wie Murten), welche mit typischen Problemen der Pubertät kämpfen: die Entdeckung der sexuellen Orientierung, Schule, Mobbing und Alkoholkonsum etc. Die Jugendlichen nennen Åmål ein "Kaff" und wollen unbedingt etwas erleben. Die fehlenden Ausgangsmöglichkeiten sowie die schlechten Verbindungen zu grösseren Städten wie Göteborg, schränken sie in ihren Möglichkeiten ein. So treffen sie sich Nachmittags/Abends um zu trinken, zu rauchen und sich (miteinander) zu amüsieren und zu plaudern. Die Hauptpersonen sind die schüchterne Agnes und die rebellische Elin. Agnes verliebt sich in das It-Girl, welche das Interesse an ihr erst nur vortäuscht. Nach einer Weile empfindet jedoch auch Elin romantische Gefühle für Agnes und die beiden jungen Mädchen müssen sich dem Druck stellen, sich vor ihren Freunden und Familie zu outen.

Es handelt sich, anders als von mir erwartet, um eine Komödie mit einer fiktiven Geschichte. Der Film behandelt ein Thema, welches heutzutage sehr aktuell ist, die Homosexualität. Ich habe erwartet, dass es eine Art Dokumentation über Schweden bzw. Åmål sein würde, war jedoch positiv überrascht, als es nicht so war. Der Film spricht wichtige Themen auf humoröse Art an und hat mich nachdenklich gemacht, über die Jugend, wie sie für diejenigen ist, welche sich anders fühlen. Ich habe mir nie gross Gedanken gemacht über dieses Thema und die amerikanischen Filme behandeln jedoch ähnliche Themen unseriös, wodurch sie nicht den gleichen Nachhaltigkeitseffekt haben.
Das Sehnsucht der Jugendlichen nach etwas Action in ihrem Dorf erinnerte mich an meine frühe Jugend, jedoch habe ich es weniger übertrieben als die aus dem Film. Trotzdem finde ich es nachvollziehbar und gut dargestellt, nur hat mich die Tatsache, dass im Film die Sonne spät Abends noch schien ziemlich verwirrt. Es gab mehrere Stellen die mich iritiert oder mir nicht so gefallen haben, darauf folgte jedoch stets eine lustige und unterhaltsame Szene. Der Filmabend war kurzweilig und amüsant.
Auch untereinander hatten wir eine schöne Zeit, wir haben zusammen gegessen und danach während und nach dem Film geschwatzt und unsere Meinungen geteilt.

Wir haben durch diesen Filmabend etwas über Åmål erfahren und gleichzeitig den Gruppenzusammenhalt gefördert. Wir werden auch weitere solche Veranstaltungen machen, in denen es darum geht, sich besser kennen zu lernen und auf lockere Weise etwas über das Projekt zu lernen.

- Kristina -


SUIden-Erlebnisbericht - Wie für mich alles begann

 

Als mich meine gute Freundin Alina fragte, ob ich Interesse an einem Projekt zu einem Austausch zweier Länder habe und mich zu dem Anlass des «Midsommar» einlud, konnte ich mir noch nicht vorstellen, wirklich einen Teil dieses Projektes zu werden. Alina war damals schon seit Anfang, also schon seit dem ersten Austausch, dabei und hatte ein wenig Erfahrung. Ich entschied mich, an dem Anlass teilzunehmen und es hat mir wirklich gefallen. 

Das «Midsommar» ist ein schwedisches Fest zur Feier der Sommersonnenwende und wurde ausgewählt, da ein Teil des Projekts ein Austausch zwischen der Schweiz und Schweden ist. Das Land Schweden hat mich zudem schon recht lange interessiert, ich wollte mehr über die Kultur erfahren und hatte das Land als Reiseziel im Sinn. Nach diesem gelungenen Anlass und der gleichzeitigen Gründung des Vereins ging ich regelmässig zu den ersten Treffen und mir wurde langsam immer mehr bewusst, wie viel Aufwand hinter so einer Jugendbegegnung steckt. Ich war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich an diesem Projekt teilnehmen wollte und konnte. Doch das gesamte Projekt, der Austausch und die damit verbundenen Themen wie Nachhaltigkeit haben mich fasziniert und ich hatte Interesse daran, das Projekt mitzuverfolgen und auch mitzugestalten. Also entschied ich mich, daran teilzunehmen und mich zu engagieren. Dadurch, dass ein paar meiner engsten Freundinnen auch mitmachten, fiel meine Wahl leichter. 

 

- Lara -