Wir über uns

Erlebisberichte:

 


Vom 12.8.-23.8. 2019 sind wir unterwegs

Folge uns auf Instagram und sei Teil unserer Jugendbegegnung

@same_same_suiden

https://www.instagram.com/same_same_suiden/


Rückblick Wochenmärit

Anfangs Juli durften wir bei einem guten Freund Teigwaren in vier verschiedenen Sorten sowie Crackers selbst herstellen. Es war ein sehr arbeitsreicher Tag und wir haben gelernt, dass man dafür auch viel Zeit benötigt. Sophie berichtete dazu bei unsereRegion.

Das darauf folgende Wochenende wurden dann die köstlichen Teigwaren in die ebenfalls von uns gefertigten Beutel gefüllt.
Die selbstgemachten Waren haben wir dann auf dem Wochenmarkt in Murten verkauft. Zusätzlich haben wir Selbstgebackenes angeboten. Wir lernten, wie man die Waren auffallend präsentieren kann und so den Kunden auf unsere Ware aufmerksam macht.

Wir denken wir sprechen für alle von unserer Gruppe, wenn wir sagen, dass die drei mal Märit ein voller Erfolg waren. Unser Ziel, die Leute auf uns und unser Projekt aufmerksam zu machen, haben wir erreicht. Genauso wie wir ihnen auch unsere mit Liebe selbst hergestellten Teigwaren präsentieren und verkauften durften. Wir erhielten viele positive Rückmeldungen zu dem, was wir gemacht haben und machen werden, was uns natürlich sehr freute und bestärkte. Das jedoch Wichtigste für uns war der Zusammenhalt und der Spass, den wir während des Märits jeweils hatten. Auch wenn nicht zu jeder Zeit Kundschaft am Stand war, fanden wir eine Beschäftigung und führten interessante Gespräche. Rückblickend war das Ganze wieder einmal ein Beweis dafür, dass unsere Gruppe sehr gut zusammen passt und wir in einer Woche eine sehr gute Zeit miteinander in Schweden beginnen können.

 

 - Miljeta und Lara -

 


Produktion von Lebensmittelsäckli für unsere selbstgemachten Teigwaren

Bei heissesten Temperaturen haben wir uns an die Nähmaschinen gesetzt und über 40 Beutel gefertigt und bedruckt. Wir hatten viel Spass.


Erlebisbericht zur Rekoreise

In der Pfingstwoche hatte ich das Glück, mit nach Schweden auf eine Rekognoszierungsreise zu gehen. Es war eine sehr interessante Erfahrung und ich habe vieles zum Thema Jugendbegegnung und Organisation gelernt.

 

Am ersten Tag habe ich mit Andrea Göteborg erforscht. Denn für unseren letzten Tag des Austauschs im Sommer besuchen wir die Stadt. Wir fanden eine Museumsausstellung zum Thema Plastikmüll welche, wie wir glauben, interessant sein würde, da sie unser Thema der Nachhaltigkeit aufgreift.

 

Am zweiten Tag trafen wir uns im Jugendzentrum in Åmål mit den Leuten vor Ort. Anwesend waren mehrere Angestellte von der Gemeinde und eine Teilnehmerin. Ich durfte ihnen unsere anfängliche Idee, welche wir Jugendlichen hatten, schildern und etwas zur Entwicklung der Vision sowie der Wahl des Partnerlandes sagen. Zusammen haben wir danach das provisorische Programm überarbeitet, wobei stets über die verschiedenen Themen gesprochen und aufgeklärt wurde. Bei der Ausarbeitung wurden auch unsere Ideen eingebaut, welche wir bei einer Sitzung im Roxx erarbeitet haben. Die Diskussionen zu den jeweiligen Programmpunkten waren spannend und selbst ich konnte meine Meinung dazu äussern und mich aktiv an der Planung beteiligen. Ich habe vieles über den Austausch gelernt, welches ich zuvor nicht wusste und dadurch neue Aspekte der Nachhaltigkeit und der Toleranz gegenüber anderen gesehen.

 

Am dritten Morgen haben wir weiter am Programm gearbeitet, am Nachmittag jedoch sind wir in der Stadt herum gefahren, um verschiedene Lokalitäten für den Austausch zu begutachten. Dazu gehörten die lokale Entsorgungs- und Sammelstelle, die Unterkunft für uns Schweizerinnen und ein Clubhaus, wo die der grösste Teil des Austauschs stattfinden könnte.

 

Für mich war die Reise dann schon fast zu Ende, da ich am nächsten morgen früh an den Flughafen ging, die anderen jedoch hatten noch eine weitere Sitzung an jenem Vormittag.

 

Von der Reise nehme ich sehr viele Eindrücke und Erfahrungen mit, welche ich für wichtig für meine Zukunft halte. Ich habe einen kurzen Einblick in die Kultur Schwedens bekommen, in einem Team mich aktiv beteiligt um ein Projekt zu planen und viele weitere Dinge. Auch wenn die Zeit etwas stressig für mich war, das schlechte Wetter mir auf den Keks gegangen ist und der Umstand, dass es nie Nacht wurde anstrengend war, blicke ich positiv darauf zurück. Wenn ich jetzt (1-2 Wochen später) darauf zurückblicke, kommen mir diese Dinge jedoch kaum mehr in den Sinn. Ich erinnere mich nur noch an die tolle Erfahrung und daran, wie meine Vorfreude auf die Jugendbegegnung gestiegen ist. Was ich dort gelernt habe ist schwer in Worte zu fassen, jedoch kann ich überzeugt sagen; Es hat sich gelohnt!

 

Ich kann es kaum erwarten, dass es in weniger als 50 Tagen los geht und wir unsere Planung in die Realität umsetzen. Bis dahin beschäftige ich mich mit den Projekten, welche unsere Gruppe aus Murten vor dem Austausch noch plant und zähle die Tage runter.

 

- Kristina -

 


Erlebnissbericht "Wie ich mich sofort in der Gruppe einbringen konnte"


Gleich bei meiner ersten Sitzung erfuhr ich, dass hinter einer solchen Jugendbegegnung jede Menge Organisation und Arbeit steckt.

Eine Woche später ging ich an ein Treffen wo wir "arbeiten" mussten. Es ging darum, konkrete Ideen zum Programminhalt zu sammeln. Die Grobplanung musste schon vor einem halben Jahr gemacht werden. Ziel war es zu den bereits festgelegten Themen genauere Workshopideen zu entwerfen. Da kamen zum Thema «Schweizer Abend» die Ideen auf ein typisches Schweizer Gericht zu kochen oder den Schweden Schweizerdeutsch beizubringen. Zum Thema der Ressourcen kam beispielsweise der Wunsch auf, zu erfahren, wie man Ressourcen sparen kann oder die wichtigsten Ressourcen je mit einem Plakat vorzustellen. Zum Workshop des Recyclings kam die Idee auf, dass sie von einem Werkhofarbeiter geleitet werden könnte und zu erfahren, welche Arten von Recycling es gibt und welche die Nachhaltigsten sind.
Wir werden auch eine Nacht im Freien übernachten, um die Weite Schwedens zu erleben. Bei dieser Outdooractivity fielen uns Ideen wie, Beeren sammeln, ein Lagerfeuer machen und sich selbst reflektieren in den Sinn. Zum Workshop mit dem Namen “ökologischer Fussabdruck” wurde vor allem erwartet den Overshoot Day zu behandeln. 
Nachdem ich nun unsere vielen Ideen vorgestellt habe, möchte ich noch kurz darauf zu sprechen kommen, wie ich auf das Projekt gestossen bin. Entdeckt habe ich es durch die Werbung einer Instagram- Story. So wird heutzutage mitgeteilt, dass noch Mitglieder für ein Projekt gesucht werden. Ich war sofort begeistert, denn ich stellte mir schon einiges vor: Leute aus Schweden treffen, eine andere Kultur kennenlernen und mich tiefgründig mit den Themem Weltgeschehen und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Als ich dann noch die lebendige und dynamische Projektgruppe mit lauter netten Jugendlichen in meinem Alter kennenlernte, war meine Entscheidung für den Austausch mit Åmål definitiv gefällt.


- Lise -


Murtenbieterartikel 28.5.2019
Murtenbieterartikel 28.5.2019

Erlebnisbericht Skype-Treffen mit Jugendlichen aus Åmål


Am letzten gemeinsamen Treffen unserer SUIden Gruppe haben wir den ersten Kontakt zu unseren Austauschpartnern in Åmål, Schweden hergestellt. Dies haben wir in Form eines virtuellen “Treffens” über Skype gemacht. Wir haben uns alle sehr auf diese Begegnung gefreut, aber waren auch ein bisschen nervös. Doch nach der anfänglichen Unsicherheit und Schüchternheit haben wir uns schnell gut verstanden. Die Gruppe aus Åmål besteht aus Jugendarbeitenden und jungen Erwachsenen, die ebenfalls in unserem Alter sind. Obwohl bei diesem Kennenlernen noch nicht alle dabei sein konnten, konnten wir einen Einblick in die Zusammensetzung der Gruppe bekommen.
Zuerst haben wir uns alle einzeln kurz mit Namen, Alter und Hobbys etc. vorgestellt, natürlich alles auf Englisch. Danach haben wir besprochen, welche Vorstellungen, Ziele und Hoffnungen wir für unsere Begegnung und gemeinsame Woche im Sommer in Schweden haben. Diese gingen von konkreten Zielen zum Thema Nachhaltigkeit, über coole gemeinsame Aktivitäten, bis hin zum Knüpfen neuer Freundschaften.
Das provisorische Programm für die Woche in Schweden, welches wir bereits erstellt haben, haben wir ihnen kurz präsentiert, aber genauere Details wurden noch nicht diskutiert.
Nach diesem ersten virtuellen Treffen freue ich mich noch viel mehr auf unser SUIden-Projekt und das Kennenlernen dieser Leute und ich denke, dies gilt für alle.

 

- Alina -


Erlebnissbericht 4. Mai 2019 - In 100 Tagen geht es los

 

Unsere Gruppe besteht bis jetzt aus fünf Mädchen und Andrea, unserer Jungendarbeiterin. Wir fünf kennen uns schon länger und die ganze Gruppe versteht sich sehr gut, das Zusammensein und Planen macht Spass und meistens kommen wir auch gut voran. Das Zusammenarbeiten funktioniert sehr gut, die verschieden Aufgaben werden unter uns allen aufgeteilt und auch die Events, bei denen wir mitmachen, z.B. Nacht der Genüsse, sind eine gute Erfahrung. Auch wenn wir an den Treffen manchmal sehr müde sind und uns die Motivation im Augenblick etwas fehlt, kommen immer gute Ergebnisse zusammen. 

Den Kontakt mit Schweden hatten wir schon vor längerer Zeit aufgenommen und vor allem Andrea ist in regelmässigem Kontakt mit den Personen aus Schweden. Auch die Finanzierung des Projekts wurde vor einer Weile beantragt und bestätigt. 

Wir hoffen natürlich, dass sich unsere Gruppe noch um einige wenige Interessierte vergrössert und wir so mit etwa acht Personen nach Schweden reisen können.

Da mich das Thema Nachhaltigkeit sehr interessiert und ein wichtiger Teil in meinem Leben geworden ist, freut es mich, dass es bei uns thematisiert wird und unsere Reise mit dem Zug gemeistert wird. Ich hoffe, dass wir uns bis zu unserem Austausch mit weiteren Aspekten der Nachhaltigkeit befassen werden.

Bisher habe ich noch nie an einem Projekt wie diesem mitgearbeitet und weiss deshalb auch noch nicht ganz genau, was mich erwartet. Das Neue und Unerwartete ist für mich aber sehr spannend und ich warte mit Vorfreude darauf, diese neuen Erfahrungen zu machen. Ich denke, der Austausch wird sehr interessant und ich bin gespannt, was weiterhin noch aus unserem Projekt wird. 

Ich freue mich deshalb sehr darauf, die fast zwei Wochen in Schweden zu verbringen, die Menschen und ihre Kultur näher kennenzulernen, das Land im Allgemeinen bestaunen zu können und Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

- Lara -


Erlebnisbericht Filmabend

"Raus aus Åmål", so lautet der Titel des schwedischen Films, welchen wir an einem Freitag Abend zusammen im ROXX angeschaut haben. Zuvor haben wir uns selbst Pizzen belegt und im Pizzaofen gebacken. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit, begaben wir uns einen Stock tiefer zu den Sofas und schauten den Film.

Der Film handelt von Jugendlichen aus Åmål (ca. gleich gross wie Murten), welche mit typischen Problemen der Pubertät kämpfen: die Entdeckung der sexuellen Orientierung, Schule, Mobbing und Alkoholkonsum etc. Die Jugendlichen nennen Åmål ein "Kaff" und wollen unbedingt etwas erleben. Die fehlenden Ausgangsmöglichkeiten sowie die schlechten Verbindungen zu grösseren Städten wie Göteborg, schränken sie in ihren Möglichkeiten ein. So treffen sie sich Nachmittags/Abends um zu trinken, zu rauchen und sich (miteinander) zu amüsieren und zu plaudern. Die Hauptpersonen sind die schüchterne Agnes und die rebellische Elin. Agnes verliebt sich in das It-Girl, welche das Interesse an ihr erst nur vortäuscht. Nach einer Weile empfindet jedoch auch Elin romantische Gefühle für Agnes und die beiden jungen Mädchen müssen sich dem Druck stellen, sich vor ihren Freunden und Familie zu outen.

Es handelt sich, anders als von mir erwartet, um eine Komödie mit einer fiktiven Geschichte. Der Film behandelt ein Thema, welches heutzutage sehr aktuell ist, die Homosexualität. Ich habe erwartet, dass es eine Art Dokumentation über Schweden bzw. Åmål sein würde, war jedoch positiv überrascht, als es nicht so war. Der Film spricht wichtige Themen auf humoröse Art an und hat mich nachdenklich gemacht, über die Jugend, wie sie für diejenigen ist, welche sich anders fühlen. Ich habe mir nie gross Gedanken gemacht über dieses Thema und die amerikanischen Filme behandeln jedoch ähnliche Themen unseriös, wodurch sie nicht den gleichen Nachhaltigkeitseffekt haben.
Das Sehnsucht der Jugendlichen nach etwas Action in ihrem Dorf erinnerte mich an meine frühe Jugend, jedoch habe ich es weniger übertrieben als die aus dem Film. Trotzdem finde ich es nachvollziehbar und gut dargestellt, nur hat mich die Tatsache, dass im Film die Sonne spät Abends noch schien ziemlich verwirrt. Es gab mehrere Stellen die mich iritiert oder mir nicht so gefallen haben, darauf folgte jedoch stets eine lustige und unterhaltsame Szene. Der Filmabend war kurzweilig und amüsant.
Auch untereinander hatten wir eine schöne Zeit, wir haben zusammen gegessen und danach während und nach dem Film geschwatzt und unsere Meinungen geteilt.

Wir haben durch diesen Filmabend etwas über Åmål erfahren und gleichzeitig den Gruppenzusammenhalt gefördert. Wir werden auch weitere solche Veranstaltungen machen, in denen es darum geht, sich besser kennen zu lernen und auf lockere Weise etwas über das Projekt zu lernen.

- Kristina -


SUIden-Erlebnisbericht - Wie für mich alles begann

 

Als mich meine gute Freundin Alina fragte, ob ich Interesse an einem Projekt zu einem Austausch zweier Länder habe und mich zu dem Anlass des «Midsommar» einlud, konnte ich mir noch nicht vorstellen, wirklich einen Teil dieses Projektes zu werden. Alina war damals schon seit Anfang, also schon seit dem ersten Austausch, dabei und hatte ein wenig Erfahrung. Ich entschied mich, an dem Anlass teilzunehmen und es hat mir wirklich gefallen. 

Das «Midsommar» ist ein schwedisches Fest zur Feier der Sommersonnenwende und wurde ausgewählt, da ein Teil des Projekts ein Austausch zwischen der Schweiz und Schweden ist. Das Land Schweden hat mich zudem schon recht lange interessiert, ich wollte mehr über die Kultur erfahren und hatte das Land als Reiseziel im Sinn. Nach diesem gelungenen Anlass und der gleichzeitigen Gründung des Vereins ging ich regelmässig zu den ersten Treffen und mir wurde langsam immer mehr bewusst, wie viel Aufwand hinter so einer Jugendbegegnung steckt. Ich war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich an diesem Projekt teilnehmen wollte und konnte. Doch das gesamte Projekt, der Austausch und die damit verbundenen Themen wie Nachhaltigkeit haben mich fasziniert und ich hatte Interesse daran, das Projekt mitzuverfolgen und auch mitzugestalten. Also entschied ich mich, daran teilzunehmen und mich zu engagieren. Dadurch, dass ein paar meiner engsten Freundinnen auch mitmachten, fiel meine Wahl leichter. 

 

- Lara -